Applaus - Chor 
   



Projekte der Musical Factory
 
 

 

 

AIDA - Das Musical von Elton John und Tim Rice

Ein Musical-Märchen aus dem alten Ägypten - eine Zusammenfassung

 
Copyright: MusicalFactory 64853

AIDA Gesamtflyer

Quelle: Ralf Logemann

Radames ist der tapferste Heerführer Ägyptens. Auf einem seiner Kampf- und Erkundungseinsätze am Oberen Nil nimmt er mehrere Nubische Sklavinnen gefangen, darunter Aida, die nubische Prinzessin,
deren Identität er allerdings nicht kennt.
Aida kann geschickt verhindern, dass Nehebka und die anderen Gefährtinnen in den Silberminen umkommen, und so werden sie Sklaven am Ägyptischen Hof, Aida, sogar ein persönliches "Geschenk" für Amneris, der Tochter des Pharao.
Am Hof hält jedoch nicht der Pharao sondern Zoser, Radames Vater und Oberster Minister, alle Fäden in der Hand. Er hintergeht den Pharao, arrangiert die Hochzeit zwischen Amneris und Radames, und versucht mit allen Mitteln seinen Sohn als Thronfolger zu installieren. Nach der ruhmreichen Rückkehr Radames, soll die Hochzeit sogar noch kurzfristig vorgezogen werden.
Radames jedoch steht schnell zwischen den beiden Frauen, denn Amneris kann ihn nicht so beeindrucken wie Aida, die ihrer adligen Herkunft treu, aufrecht und ganz und gar nicht sklavengleich am Hof ihre Arbeit verrichtet. Und trotz ihrer anfänglichen Abneigung gegen den eingebildeten, ägyptischen Heerführer, den Erzfeind, verliebt sich auch Aida in Radames.
Beide müssen ihre Liebe geheim halten, denn der Machthunger Zosers und die kulturellen Widerstände verhindern die Große Liebe.
Die Lage spitzt sich zu, als Amonasro, Aidas Vater, ebenfalls in einem Feldzug gefangen genommen wird. Wie alle nubischen Adligen in Gefangenschaft soll Amonasro öffentlich hingerichtet werden.
Aida kann das nicht zulassen und ersinnt mit Nehebka und ihrem treuen Diener Mereb einen Fluchtplan während der nahenden Hochzeitsfeierlichkeiten, der im finalen Showdown mit der ein oder anderen überraschender Wendung aufwartet. 

Elton John, internationaler Star der Popmusikszene, und Tim Rice, bekannt als Musicallibrettist von Jesus Christ Superstar, Evita und König der Löwen, brachten die berühmte Oper von Giuseppe Verdi und Antonio Ghislanzoni in neuem Gewand im Jahre 2000 auf die Musicalbühnen am Broadway und Chicago. Der Erfolg lies nicht lange auf sich warten, der international gefeierte Musicalhit "AIDA" tourte nach kurzer Zeit um die Welt.
Rockige Passagen, Balladen, Duette, Terzette und Quartette, fast wie in der originalen Oper, wechseln mit großen Ensemblenummern der Nubier ab; das alles im unverkennbaren Pop-Sound des berühmten Elton John. 


Casting bei der MusicalFactory 64853

1. Kennenlernen & Einstufung, 2. Sologesang und Solorollen

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Totale Finsternis 2

Quelle: www.foto-kiko.de

Das Casting der MusicalFactory 64853 unterscheidet sich von anderen Castings. In einer ersten Runde wollen wir die an unseren Musicalprojekten interessierten Bewerberinnen und Bewerber vor allen Dingen einmal kennenlernen und so den ersten Kontakt herstellen. In einer zweiten Runde kann man sich für die männlichen oder weiblichen Sologesangsrollen bewerben. 


1. Runde: Kennenlernen & Einstufung 

Nach ein oder zwei unverbindlichen Probenbesuchen, sollen in einem ungezwungen, lockeren Rahmen 1-2 gesangliche oder instrumentale Musikstücke vorgetragen werden. Vorzugsweise sind Musical-Songs vorzutragen, es können aber auch andere Stilrichtungen gewählt werden; der Vortrag kann a capella, mit Klavierbegleitung oder mit Playback-CD (Abspielmöglichkeit ist vorhanden) gestaltet werden. 

Das Casting der ersten Runde dient zum einen dem persönlichen Kontakt zwischen Bewerber und der MF-Leitung, sowie einer ersten Hörprobe und der Einstufung der musikalischen Qualifikation der Bewerberin oder des Bewerbers machen.  

Das Einstiegsalter im Ensemble liebt bei 16 Jahren, im Orchester bei geeigneter Qualifikation auch schon ab 14 Jahren. 


2. Runde: Sologesang und Soloeinsätze (Gesang und Instrumental) 

Wer die erste Casting-Runde erfolgreich absolviert hat und Mitwirkende/r im Musical-Ensemble oder Musical-Orchester der MusicalFactory 64853 geworden ist, kann sich in der zweiten Runde für eine der männlichen oder weiblichen Solorollen der Musicals casten lassen, bzw. bei entsprechender Qualifikation Solo-Einsätze als Instrumentalist übernehmen. 

Für das Solisten-Casting ist ein Solostück der Rolle vorzubereiten, für die man sich bewirbt. Beim Casting ist neben einem guten gesanglichen Vortrag wichtig, dass man sich in die jeweilige Rolle hineinversetzen kann und ihr so eine persönliche Note gibt. Weitere Kritierien für die Besetzung als Solist/Solistin sind Bühnenpräsenz, deutliche, dialektfreie Aussprache, und ein zur Rolle passendes Erscheinungsbild. 

Solorollen-Castings sind Teil des Musicalprojekts und stehen nur Mitwirkenden der MusicalFactory 64853 offen. 


Tanz der Vampire 2009

Das Musical von Michael Kunze und Jim Steinman

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Flyer Rödermark 2009

Quelle: Liane Mihlan

Nach den großartigen OpenAirs mit "Jesus Christ Superstar" und "Der kleine Horrorladen" verwandelt sich am Samstag, den 4. Juli 2009, der Marktplatz in Groß-Umstadt bereits zum 3. Mal in eine große Musical-Arena, wenn die MusicalFactory 64853 zum Tanz der Vampire einlädt.  

Das berühmte Musical von Michael Kunze und Jim Steinman, das weltweit ein Riesenerfolg war und ist, wird in gekürzter Fassung und in einer eigenen Inszenierung präsentiert. 

Die Inszenierung dreht sich dieses Mal nicht um nach Blut dürstende, fiktive Vampire in Transsilvanien, sondern sucht nach Vampiren im übertragenen Sinne in unserer Gesellschaft.
Sind es etwa "Kredithaie", die wie Blutsauger den Menschen das Geld aus der Tasche ziehn?
Oder finden wir sie im Rotlichtmileu, das vorwiegend nur Nachts aktiv ist?
Und ist nicht das Geld, der Mammon, das Blut unserer Gesellschaft, nachdem sich die Menschen sehnen und vielleicht zu Vampiren unserer Zeit werden?
Interessante Anknüpfungspunkte für dieses mitreißende Musical, das eine Geschichte erzählen wird, die man so nicht erwarten würde. 

Doch auch die Vampir-Fans des Originals kommen nicht zu kurz, denn die Musik ist das Original.
Die Solisten der bekanntesten Hauptrollen Graf Krolock (Thorsten Kusch), Professor Abronsius (Wolfgang Mutz), Alfred (Holger Martinez/Benjamin Ganz) und Sarah (Laura Zulauf/Katrin Muntermann), das vier- sechsstimmig besetzte Ensemble, das sinfonische Orchester der MusicalFactory und die in Standardformation besetzte MF-Band werden ein Potpourri der bekanntesten Songs von Jim Steinman 100% LIVE und in voller Besetzung präsentieren. 

Abgerundet wird der Abend durch ein kurzweiliges Vorprogramm und das Catering der anliegenden Cafes und Restaurants. Beginn und Einlass ist ab 19:00 Uhr, das Vorprogramm startet gg. 19:30 Uhr und mit Einbruch der Dunkelheit gg. 20:30 Uhr werden die Vampire tanzen. 

Dieses einmalige Event, das Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Groß-Umstadt auf die Beine gestellt wird, ist zudem einem guten Zweck gewidmet: der Spendenerlös fließt an die Jugendarbeit des Evangelischen Dekanats Groß-Umstadt und an Radio Weinwelle - das Winzerfestradio, das bereits zum vierten Mal in Folge während des Winzerfests 2009 auf Sendung gehen wird. 


Wiederaufnahme: Jesus Christ Superstar 2009

Passionszeit: der Musicalklassiker von Andrew L. Webber und Tim Rice über die letzten sieben Tage Jesu Christi auf Erden

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Schlussapplaus_JCS2009

Quelle: Antje Weber

kommt auf die Bühne der schönen Münsterer Kulturhalle.
Nachdem die für dieses Wochenende geplante Uraufführung des "Räuber"-Projekts abgesagt werden musste, präsentiert die MusicalFactory eines ihrer Repertoire-Stücke in einer Neuinszenierung. 

Als Jesus und Judas streiten und attakieren sich dieses Jahr Thorsten Kusch (Lengfeld) und Alfred Walther (Nidderau), beschwichtigend wirkt erneut Melanie Wolf als Maria Magdalena.
Pontius Pilatus, die tragische Rolle des Statthalters von Jerusalem, übernimmt wie auch in der ersten Produktion Thomas Kühn (Offenbach).
Die wichtige Rolle der Priesterschaft, deren Macht und Einfluss durch Jesu Wirken wegzubrechen droht, spielen Sven Herrmann (Kaiphas), Wolfgang Mutz (Annas), Marcel Lutz, Andreas Schäfer und Simon Wilk.
Die Rollen der 12 Apostel, die unterschiedlichen Volksgruppen (Bettler, Aussätzige, Händler, Huren), die Soulgirls und die vielen Nebenrollen übernimmt das 20köpfige JCS-Ensemble 2009; ein Extra-Chor, der sich für dieses kurzfristig anberaumte Projekt aus aktiven und reaktivierten Mitwirkenden zusammengefunden hat. 

Die musikalische Begleitung liegt in den bewährten Händen der MusicalFactory-Band, die sich um mehrere Gäste und Soloinstrumentalisten auf acht Musikerinnen und Musiker erweitert. 

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen: hier auf der Homepage oder in den bekannten örtlichen VVK-Stellen (Plakat / Aushang weist darauf hin). 


10 Jahre MusicalFactory 64853

Festabend und Musicalgala "History of Broadway"

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Jubiläumsjahr 2008

Quelle: Liane Mihlan

In diesem Jahr 2008 feiert die MusicalFactory 64853 ihr 10jähriges Jubiläum mit einem großartigen Festwochenende und einer Musicalgala voller Broadway-Hits von 1960 bis heute. 

An dem Wochenende 24./25. Mai (Fronleichnam) findet der offizielle Festabend zum Jubiläum statt,
zu dem die Wegbereiter, Förderer, Sponsoren und alle Mitwirkenden in Chor, Orchester, Band und Tanzgruppe der vergangenen 10 Jahre eingeladen sind. 

Zur Erinnerung erklingen Ausschnitte aus den bereits erfolgreich produzierten Musicalprojekten
- zum Teil in den Original-Besetzungen der MF-Produktionen:
> Joseph (Projekt 1998-2000),
> Daniel (Projekt 2001-2003),
> Jesus Christ Superstar (Projekt 2004-2005) und
> Der kleine Horrorladen (2006-2007) 

Unter dem Motto "History of Broadway" entführen die Ensembles der MusicalFactory die Besucher im Jubiläumsjahr auf eine Zeitreise in die Geschichte des Broadway-Musicals von 1960 bis heute.
Zu den einzelnen Stationen der Broadwaygeschichte präsentieren Solisten, Chorensemble, Orchester und Band beispielhaft ein Medley eines berühmten Stückes der letzten fünf Jahrzehnte.  

Kurze Einführungen zu den Stücken und ein Überblick über das jeweilige Musicaljahrzehnt runden das Programm ab und geben dem interessierten Zuschauer einen anschaulichen Abriss der Entwicklungen in der agilsten Sparte des Musiktheaters. Gespielt werden
für die 60er: My Fair Lady (1956)
für die 70er: Jesus Christ Superstar (1971)
für die 80er: Les Misérables (1985)
für die 90er: Tanz der Vampire (1997)
für 2000ff.: AIDA (2000)
 


Der kleine Horrorladen

von Alan Menken und Howard Ashman - dt. von Michael Kunze

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Die Pflanze Audrey II

Quelle: Anita Scheiner

Der kleine Horrorladen ist eine etwas makabere Satire des „Amerikanischen Traums“, der für Seymour, den schüchternen, verklemmten Blumenladenmitarbeiter, durch die extraordinäre Züchtung der fleischfressenden Pflanze Audrey II Wirklichkeit wird.  

Er wird reich und berühmt, bekommt seine Traumfrau Audrey, indem er seinen Konkurrenten Orin - den Zahnarzt - ausschaltet, und übernimmt schließlich den „kleinen Horrorladen“ seines Chefs Mr. Mushnik. 

Doch Seymour muss am Ende einsehen: Was nützt es, wenn man die ganze Welt gewinnt, aber sich selbst (und seine Liebsten) verliert?  

Spitz und kritisch, mit peppigen Chorpassagen kommentieren die Einwohner des Kleinstadtviertels Skid Row die Handlung, allen voran die drei Gören: Crystal, Chiffon und Ronette. Orchester und Band sorgen wieder für die richtige rock-symphonische Atmosphäre bei unserer ausgereiften und sehenswerten Bühnenshow.  

Freuen auch Sie sich auf Spaß und Gänsehaut, doch der Inhalt stimmt nachdenklich, zu was man alles bereit ist, um Erfolg zu haben. Viel Vergnügen!  


Jesus Christ Superstar

Rock-Oper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Jesus Christ Superstar

Quelle: Musical Factory

Unser aktuelles Musicalprojekt Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice stellt hohe Anforderungen an Gesang und Orchester. Neben den Hauptrollen Jesus von Nazareth und Judas Ischariot, gibt es viele zum Teil große und wichtige Partien wie z.B. Pontius Pilatus, Maria Magdalena, König Herodes sowie Caiaphas und seine Oberpriester. Die Jünger und ihre Frauen werden auf der Bühne als Musicalensemble szenisch und choreographisch agieren und singen. Ein kraftvoller Chor von zur Zeit ca. 40 Sängerinnen und Sängern sorgt für das richtige Backup. 

Das Werk wird in großer sinfonischer Orchesterbesetzung aufgeführt. Unser Orchester setzt sich aus Streichern, Holz- und Blechbläsern und der obligatorischen Rockband zusammen. Im Orchester spielen talentierte Hobbymusiker, angehende Studenten und mehrere Aushilfen ehrenamtlih mit und vereinen so professionelles Niveau und Hobby zu ausgezeichneter Qualität. 

Die ersten Aufführungen der modernen Passionsvertonung fanden - zeitlich auf den Inhalt des Musicals abgestimmt - an mehreren Tagen zu Ostern 2004 in der Kulturhalle Münster statt. Weitere Aufführungen folgten u.a. in der Stadthalle Weinheim, Groß-Umstadt, Otzberg, und Mörlenbach. 

Zu Ostern 2005 wird Jesus Christ Superstar mit über 100 Mitwirkenden vor und auf der Bühne erneut aufgeführt, und zwar in Darmstadt und in Neufahrn bei München. Wir hoffen, Ihnen unser Projekt interessant gemacht zu haben und sie demnächst auch als Zuschauer begrüßen zu dürfen. 


Einführungsabende zu Jesus Christ Superstar

mit Pfarrer i.R. Otto Schenk

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Pfr. Schenk

Quelle: MusicalFactory 64853

Zum aktuellen Musicalprojekt „Jesus Christ Superstar“ organisiert die MusicalFactory 64853 erstmals auch Einführungsabende zum Werk, zur Musik und zum biblisch-historischen Hintergrund.
Durch den Abend führt Pfarrer (i.R.) Otto Schenk aus Wiebelsbach, der die Produktion als theologischer und historischer Berater begleitet und so wichtige Impulse zu Interpretation und sozial-historischem Background gegeben hat. Auch Leiter Ralph Scheiner und weitere Mitwirkende werden an den Abenden anwesend sein und sich interessierten Fragen der Besucher stellen.
Auch wenn man glaubt, die größte Geschichte aller Zeiten: die Leidensgeschichte Jesu sei allen bekannt, so ist diese Einführung in die musikalische und inhaltliche Werkinterpretation sehr empfehlenswert, denn sie wird sicherlich neue und bis dahin unbekannte Aspekte der Musik Andrew Lloyd Webbers sowie des Textes von Tim Rice eröffnen, aber auch Fehler der „traditionell“ übertragenen Leidensgeschichte korrigieren.
Das Ensemble der MusicalFactory 64853 führt dieses Werk in der englischen Originalsprache auf und hat sich dafür eine komplett neue Inszenierung auf der Bühne überlegt. Obwohl im Programmheft eine deutsche Übersetzung abgedruckt ist, soll der Abend auch zum besseren Verständnis der Sprache beitragen. „Die englische Sprache, und besonders Tim Rice´s Text von Jesus Christ, transportiert wesentlich mehr Inhalte als man beim Hören und ersten Lesen mitbekommt.“ erläutert Ralph Scheiner, Gesamtleiter des Projektes.
Das Konzept der Einführungsabende ist neu und die Mitwirkenden sind alle gespannt, wie es von Publikum und Besuchern aufgenommen wird. Der Eintritt ist frei (!) - sowohl für zukünftige Musical-Besucher, als auch für alle Interessierte, die sich mit diesem Thema beschäftigen wollen.
Weitere Infos und genaue Veranstaltungstermine erfahren sie aus der Presse. 


Die 1. OpenAir - MusicalGala 2003

Hits und Melodien aus vier Musicals

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Open Air MusicalGala 1

Quelle: Musical Factory

Die erste große MusicalGala der MusicalFactory 64853 aus Otzberg und Groß-Umstadt entsteht im Rahmen der Otzbergwoche 2003 auf dem Schulhof der Otzbergschule.
Professionelle Solisten, Chor, Orchester, Band und Showtanzgruppe zeigen szenische Ausschnitte und Medleys aus Bernsteins berühmter WestSideStory, Webbers Phantom der Oper, Joseph and the amazing technicolor dreamcoat und die ersten Einblicke in das neue Projektstück Jesus Christ Superstar. 

Einlaß ist am Donnerstag, den 28. August 2003, ab 18:30 Uhr auf dem Schulhof der Otzberschule in Lengfeld. Nach einem Vorprogramm mit Jugend- und Nachwuchsbands startet die Open-AIR MusicalNight gg. 21.00 Uhr. Für Essen, Trinken und Eis ist gesorgt. Bequeme Sitzgelegenheiten können mitgebracht werden - Garnituren stehen zur Verfügung.
Herzlich Willkommen und Gute Unterhaltung. 

Bitte beachten Sie: bei überdurchschnittlich schlechtem Wetter muss die Veranstaltung leider ausfallen. Aktuelle Infos und Hinweise entnehmen sie bitte der örtlichen Presse. 


Daniel - Das Musical

von Thomas Gabriel und Eugen Eckert

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Plakat Daniel 2002

Quelle: MusicalFactory

AUF „JOSEPH“ FOLGT „DANIEL“. Es war eine gute Idee von den vielen Mitwirkenden der schon fast legendären „Joseph“-Tournee 1999/2000: Zusammenbleiben und mit einem neuen Stück weitermachen! Dafür schien das Rockmusical über den Propheten Daniel aus der Werkstatt des Seligenstädter Kantors Thomas Gabriel geeignet zu sein (den Text hatte Eugen Eckert von der Gruppe Habakuk beigesteuert). Nach fast einjähriger Probenarbeit war am 2. Juni in der Lengfelder Kirche Premiere.  

Schon in den ersten Proben hatte sich das gut eineinhalbstündige Werk als wesentlich schwieriger herausgestellt als Webbers eingängiges Song-Opus. Gabriel verlangt Chor und Solisten einiges an stimmlicher Virtuosität ab, er geht bisweilen hart an die Grenzen der Tonalität oder auch darüber und verwendet melodramatische Abschnitte, in denen exakt zur Musik gesprochen werden muß – all das übrigens, ohne über die Köpfe der Zuhörer hinwegzukomponieren. Hier zeigte sich ein großes Plus des Ensembles: die hervorragende Teamarbeit – denn von einer Person alleine wäre der Riesenberg an Einstudierungsarbeit nicht zu bewältigen gewesen. Das soll nicht Ralph Scheiners dirigentische Leistung schmälern, der in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung in Bezug auf Schlagsicherheit und Tempobeherrschung genommen hat, sondern die Chorarbeit von Ulla Hanel-Neu und den 40 engagierten und stimmlich sehr sicheren Sänger würdigen, die zum Teil zusätzlich solistische und tänzerische Aufgaben übernommen haben.  

Die Solisten hier alle nennen zu wollen, würde diesen Artikel zu einer endlosen Namensaufzählung verkommen lassen. Stellvertretend seien hier nur Gerald Bergauer in der Titelrolle erwähnt, mit seiner sicheren Stimmführung und seinem ruhigen Auftreten eine Idealbesetzung für diese Partie. Die drei Könige Nebukadnezar (Lukas Geißler), Belsazar (Roland Reichert) und Darius (Jan-Eric Büchler) zeigten gekonnt abschreckend Machtgier und Arroganz bis hin zu Belsazars alkoholseliger Debilität. Aber auch Daniels Gefährten, die Wahrsagerinnen und zwei schleimige Intrigantinnen wurden mit ihren teilweise sehr schwierigen Aufgaben in professioneller Manier dargestellt. Eine Besonderheit bot Frank Pospischil, der den unterwürfigen Palastwächter als veritabler Falsettist darsstellte – besser konnte man diese Rolle eigentlich nicht charakterisieren. Wolfgang Bodensohn als Erzähler bot mit ruhiger, fast sachlicher Sprechstimme einen bewußten Kontrapunkt zur teils fetzigen, teils äußerst dramatischen Musik.  

Ursprünglich wurde „Daniel“ mit reiner Rockband-Begleitung komponiert und in dieser Form auch schon erfolgreich aufgeführt. Wolfgang Buchingers Vier Mann-Band gab auch dieser Einstudierung in hervorragender Abstimmung mit dem Dirigenten rhythmische Sicherheit und den nötigen Drive. Nur – was wäre aus dem schon bei „Joseph“ bewährten Orchester geworden? Also schrieb Scheiner so ganz nebenbei noch ein ausgefeiltes Orchesterarrangement für die in der Besetzung an eine Big Band erinnernde Gruppe. Das tat dem Werk gut – die zahlreichen Klangfarben von Trompete bis Saxophon, von Querflöte bis Violine boten zusätzliche Hörakzente und erlaubten eine noch eindringlicher Textausdeutung und Personencharakteristik. Oliver Meseth hatte das Ensemble bestens auf die schwierige Aufgabe eingestellt.  

Vom musikalischen und inhaltlichen Gewicht her würde das Musical durchaus eine oratorische, also rein konzertante Aufführung vertragen. Das wäre in der schönen, aber nicht eben großen Lengfelder Kirche sicherlich die bequemste Lösung gewesen. Scheiner und sein Team machten aber aus der Not eine Tugend
und realisierten auf den wenigen zur Verfügung stehenden Quadratmetern eine halbszenische Fassung, die es in sich hat: Phantastische Kostüme (Helmut Spindler), eine ebenso agile wie hübsche Tanzgruppe, eine raffinierte Lichtregie (Thorben Pullmann), eine gut einstudierte Statisterie und einige verblüffend einfache wie wirkungsvolle Tricks (so die Darstellung der Schrift an der Wand von Belsazars Palast) bieten so viel für´s Auge, das es bedauerlich wäre, hätte man darauf verzichtet.  

Sympathischerweise wurden weder im Programmheft noch nach der Premiere die zahlreichen Backstage-Helfer vergessen, ohne die eine Produktion dieser Größenordnung und Qualität nicht einmal annähernd möglich wäre.
Vergessen wurde auch der Mann nicht, dessen Visionen, Tatkraft und Organisationstalent sowohl „Joseph“ als auch „Daniel“ erst zum Leben erweckt haben: Pfarrer Helmut Spindler, der Lengfeld im Sommer verläßt, aber auch von seinem neuen Wirkungsort aus mit dem Ensemble, das sich inzwischen als „musical factory 65853“ verselbständigt hat, verbunden bleiben wird. Es wäre schön, wenn auf die zweite Produktion eine dritte, vierte, fünfte usw. folgen und noch sehr, sehr oft Kirchen und Konzertsäle der Region bis auf den letzten Platz von Menschen gefüllt würden, welche diese Art Verkündigung mit minutenlangen „standing ovations“ feiern. (U. Pietsch, Juni 2002) 


Joseph and the amazing technicolor dreamcoat

von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

 
Copyright: MusicalFactory 64853

Joseph Plakat 2000

Quelle: Ralph Scheiner

Das Musicalprojekt zieht weite Kreise: allein bis jetzt (1999) sind ca. 50 Personen, davon über 40 junge Leute, aus fast allen Kirchengemeinden des Dekanats Groß-Umstadts an "Joseph" beteiligt. Sie singen, spielen Instrumente, tanzen oder sorgen sich um die Technik.  

Das Anfangsstadium oder besser das Entstehungsstadium liegt inzwischen hinter uns. genügend Kräfte, hauptsächlich aus der Kirchengemeinde und der Region aber auch aus Dieburg und Reinheim konnten mobilisiert werden, am Gelingen des großen Projektes mitzuwirken.
Inzwischen steht das Ziel klar vor Augen, denn dank befreundeter Pfarrer konnten Orte und Termine für fünf Auftritte in vier verschiedenen Städten gefunden werden:
Premiere: 13.+14. März 1999 in Lengfeld, ev. Kirche, 20. März, Dieburg FH-Mensa, Mai Schaafheim, Kulturhalle, und Speyer-West, Ev. Kirche. 

Es wäre bestimmt nicht so weit gekommen, hätten die Jugendlichen nicht so viel Begeisterung und Engagement gezeigt, wie sie es von Anfang an bis jetzt getan haben. Dieses Engagement wird durch das Projekt gefördert und es zeigt, daß man noch interessante und produktive Jugendarbeit in der evangelischen Kirche machen kann, und zwar u.a. über die Musik. 

Doch ist es wichtig, Jugendlichen Perspektiven aufzeigen zu können, deshalb haben wir uns für den kommenden Kirchentag im Juni nächsten Jahres angemeldet und ein Auftritt am Kirchentag wäre der Höhepunkt und der "krönende" Abschluß dieses Projekts. 

Es wird dafür auch intensiv geprobt: mittwoch abends die Instrumente und sonntags der Gesang: Solisten, Frauen- und Männerchor. Einmal im Monat wird eine Gesamtprobe angesetzt, um die erarbeiteten Teile zusammenzufügen, und die Tanzgruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen, probt Tanzabläufe und Choreographie. 

In Abstimmung mit den Schulen bildeten sich in Lengfeld, Schaafheim und Dieburg Kinderchöre, die bei den jeweiligen Auftritten in den Städten die Musik noch farbiger gestalten werden. 

Man sieht also, das Musical zieht weite Kreise: Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 10 Jahren und ca. 45 Jahren, arbeiten zusammen und werden das Joseph-Musical "life on stage" bringen. 


   
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